Funnels in Etracker analysieren

Ein Funnel ist ein Pfad, dem Nutzer der Website und/oder einer App folgen, um bestimmte Ziele zu erreichen (Kauf, Buchung, Bestellung usw.). Die Funnel-Analyse hilft Ihnen, Problembereiche auf Ihrer Website zu identifizieren und Ideen für Verbesserungen zu finden. Mit einer solchen Analyse können Sie das Benutzerverhalten analysieren und spezifische Zielgruppen für zukünftige Marketingkampagnen definieren. In unserem Blogbeitrag Einführung in die Funnel-Analyse erfahren Sie noch mehr Details.

In diesem Blogbeitrag schauen wir uns an, wie man Website-Ziele und die Funnel-Schritte in etracker definiert und erstellt. Abschließend zeigen wir wie Sie ein Beispiel für ein Funnel-Report in Etracker.

Webseiten-Ziele in etracker erstellen

In etracker können wir Funnels mithilfe der Funktion „Webseiten-Ziele“ erstellen Webseiten-Ziele befinden sich im Abschnitt Basisberichte unter dem Reiter Inhalt.

Um einen neuen Zielprozess zu erstellen, klicken Sie auf das Zahnrad:

Hier können Sie eine Vorlage für den neuen Zielprozess auswählen. Je nach ausgewählter Vorlage werden Ihnen vordefinierte Schritte vorgeschlagen.

Nachdem Sie einen Namen für den Prozess hinzugefügt und das Muster ausgewählt haben, können Sie wählen, ob einzelne Schritte des Zielprozesses übersprungen werden können oder ob alle eingestellten Schritte erfolgreich durchlaufen sein müssen.

Definition der Funnel-Schritte

Um die Schritte des Funnels zu definieren, können wir Seitennamen, Seiten-URLs und Ereignisparameter verwenden. Ebenso können wir mehrere Bedingungen gleichzeitig in beliebiger Kombination festlegen.

Ein Ereignis, ein Seitenname oder eine Seiten-URL, die in den Webseiten-Zielprozessen verwendet werden, können nicht in einem weiteren Webseiten-Zielprozess verwendet werden.

In die Felder „Label“ kann dann ein passender Name vergeben werden. Diese Namen werden im Bericht angezeigt, wenn Sie das Segment „Auslöser“ hinzufügen.

Um einen Seitennamen oder eine Seiten-URL als Auslöser im Zielprozess zu definieren, geben Sie den Seitennamen in das Eingabefeld „Bitte auswählen“ ein oder wählen Sie einen Wert aus der Dropdown-Liste.

Für den Fall, dass wir mehr als eine Seite verwenden müssen, können wir einen neuen Auslöser hinzufügen.

und die zweite erforderliche Seite mit der Bedingung „ODER“ einfügen.

Wir können außerdem ein URL-Muster mit einem Platzhalter definieren. Wenn zum Beispiel alle URLs einbezogen werden sollen, die mit it-wings.co.uk/agency/ beginnen, kann ich das Muster it-wings.co.uk/agency/* verwenden.

Wir können auch ein Ereignis als Auslöser im Zielprozess definieren. Es ist möglich, Ereignisattribute in den Eingabefeldern „Objekt“, „Kategorie“, „Typ“ und „Aktion“ zu verwenden. Als Beispiel können wir den klassischen ereignisbasierten Checkout-Prozess-Funnel erstellen.

Der erste Schritt ist das Hinzufügen zum Warenkorb:

Die nächsten Schritte (2. Schritt: Checkout beginnen, 3. Schritt: Kundeninformation und 4. Schritt: Bestätigung) haben die gleiche Struktur. Lediglich die Werte im Feld „Typ“ unterscheiden sich.

Nachdem Sie auf die Schaltfläche „Speichern und Prüfen“ geklickt haben, können Sie keine Änderungen mehr an den Schritten vornehmen. Danach können Sie mit der Berichtsanalyse fortfahren.

Beispiel für einen Funnel-Bericht in Etracker

Jetzt können wir sehen, wie viele Personen das Produkt in den Warenkorb gelegt haben, wie viele von ihnen dann den Bestellprozess beginnen (2. Schritt: Checkout beginnen), ihre Daten mitteilen (3. Schritt: Kundeninformationen) und schließlich, wie viele von ihnen die Bestellung abgeschlossen haben.

Schauen wir uns die KPI an, die wir im Bericht anzeigen können:

Wie im Screenshot zu sehen ist, kann das Segment „Schritt“ verwendet werden, um Funnel-Schritte hinzuzufügen. Darüber hinaus können Sie den Funnel in Bezug auf die Traffic-Quellen analysieren, indem Sie einen Kanal oder eine Kampagne als Segment auswählen.

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