Bilderweiterungen in Google Ads - wie sinnvoll ist die Erweiterung wirklich?

Einfache Textanzeigen in Google Ads reichen schon lange nicht mehr aus, um Sichtbarkeit zu garantieren. Erweiterungen sind deshalb ein wichtiger Weg, den Qualitätsfaktor einer Anzeige zu verbessern. Die neueste dieser Anzeigenerweiterungen ist die Bilderweiterung. Nachdem die Beta-Version nur für wenige zugänglich war, können Bilderweiterungen nun seit Mai 2021 von allen Konten genutzt werden.

Was ist eine Bilderweiterung?

Erweiterungen sind Ergänzungen einer Textanzeige. Sie heben zusätzliche Informationen hervor und helfen dabei, die Sichtbarkeit der Anzeige zu verbessern und sich somit von der Konkurrenz abzuheben. Hierbei gibt es verschiedene Arten von Anzeigenerweiterungen wie beispielsweise die Sitelink-Erweiterungen, bei welchen innerhalb der Anzeige noch auf bestimmte Unterseiten bzw. URLs verlinkt werden kann oder die Anruf-Erweiterungen, bei denen sich eine Telefonnummer hinterlegen lässt. Aber wie sieht das Ganze bei einer Bilderweiterung aus?

Bei einer Bilderweiterung können bis zu 20 Bilder hochgeladen und auf Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene hinzugefügt werden. Hierfür eignen sich besonders Produktfotos oder Bilder von Dienstleistungen. Diese erscheinen dann rechts neben dem Anzeigentitel und der Anzeigenbeschreibung in Miniaturansicht. Das Bild ist klickbar und leitet auf die angegebene Landingpage weiter, wobei die Kosten auf Basis des CPC (Cost-per-Click) berechnet werden.

Die Bilder in der Anzeige dienen besonders dazu, die angebotenen Leistungen zu unterstreichen und diese, um eine visuelle Komponente zu ergänzen und sich somit mehr von der Konkurrenz abzuheben.

Welche Qualität und Formate sind zulässig?

Die Bilderweiterungen dürfen ein Seitenverhältnis von 1 x 1 mit mindestes 300 x 300 Pixeln oder auch optional 1,91 x 1 mit einer Mindestanzahl von 600 x 314 Pixeln haben. Zulässig sind dabei neben PNG- und JPG-Dateien auch statische GIFs. Die Dateigröße darf hierbei maximal 5.120 KB enthalten. Durch die abgerundeten Ecken des Bildes in der Anzeige wird von Google empfohlen, den Inhalt des Bildes auf die mittleren 80% des Bildes zu beschränken, um zu vermeiden, dass das Bild abgeschnitten wird.

Was muss beachtet werden?

Auch bei den Bilderweiterungen gibt es Richtlinien, die es zu beachten gilt. Denn es darf nicht einfach jedes Bild verwendet werden. Sie müssen laut Google auf die „gleiche Weise relevant sein wie Anzeigentitel und Beschreibungen“ und es dürfen keine sensiblen Inhalte, zu viel Leerraum, Text oder grafische Overlays enthalten sein. Es dürfen zudem auch keine Urheberrechte verletzt werden.

Gerade für Dienstleistungsunternehmen kann sich die Suche nach passenden Bildern als etwas schwierig erweisen, da Dienstleistungen oftmals nicht in einem kleinen Bild Fotos verwendet werden können und weder eigene Logos noch Bildlogos erlaubt sind, und beim Aktivieren abgelehnt werden.  

Dynamische Bilderweiterungen

Neben dem manuellen Hochladen von Bildern, gibt es auch die Möglichkeit eine dynamische Bilderweiterung erstellen zu lassen. Hierbei werden keine Bilder hochgeladen, da Google diese selbst aus der angegebenen Landingpage entnimmt. Falls diese keine oder keine passenden Bilder enthält, werden keine Bilderweiterungen ausgespielt. Die Erweiterungen werden nur geschaltet, wenn sich dadurch die Anzeigenleistung verbessern kann. Es bietet sich an sowohl die Bilderweiterungen und dynamischen Bilderweiterungen zusammen zu verwenden, da selbst erstellte Bilderweiterungen immer den Vorrang bekommen und die dynamischen Bilder als Ergänzung funktionieren.

Vor- und Nachteile der Bilderweiterungen

Vorteile

Nachteile

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ihre Anzeigen durch Bilderweiterungen auffälliger wirken und der Qualitätsfaktor positiv beeinflusst wird. Auch die Tatsache, dass keine zusätzlichen Kosten anfallen, spricht dafür die Bilderweiterungen auszuprobieren. Jedoch ist davor zu beachten, ob sich die Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens gut in einem Bild darstellen lassen.

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